Caropyjama
Meine Haare haben neue alpine grüne Strähnchen. Es ist Samstagabend in einem Club. Von der Party vorab haben mein Begleiter und ich einen anderen Partybesucher mitgenommen, von unterwegs noch ein Fläschen Sekt.
Mal wieder bin ich aufgeregt, Fred zu treffen. Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde. Alles ist möglich. Schläge, Gleichgültigkeit, Hysterie, Tränen, Lachanfall. Er ist nicht da und nimmt mir so die Chance es herauszufinden.
Egal, es gibt Wein, eine Tanzfläche und der neue mitgenommene Begleiter ist ja auch noch da. Irgendwann sitze ich mit ihm auf einem Sofa und bitte ihn, mir ein Wasser zu holen. Mir ist ein bisschen schlecht, ich wünsche mir ein Bett und denke kurz darüber nach, mich auf der Toilette zu übergeben, um die Welt anzuhalten. Aber das macht ja keinen Spaß, also halte ich durch. Wir gehen und später wundere ich mich kein bisschen, im Schlafzimmer des neuen Bekannten zu stehen. Offensichtlich gab es gute Gründe dafür. Während ich noch versuche, mir diese zusammenzureimen, steht der fremde Mann plötzlich im Karopyjama vor mir. Ich hatte mal einen Freund, der Schlafanzugträger war und seine Schlafanzüge waren für mich das Sinnbild seiner Spießigkeit. Fluchtgedanken packen mich kurz, aber der Alkohol in meiner Blutbahn hindert mich am Losrennen. Drei Sekunden später verfalle ich in Tiefschlaf, wofür ich am nächsten Vormittag großen Respekt ausgesprochen bekomme. Ich wundere mich über alles, aber nicht darüber, dass ich den Pyjamaträger nun zu einer Wohnungsbesichtigung begleite. Wir hatten das wohl so geplant. Mein Angebot zum Minigolf spielen im Anschluss lehnt er allerdings ab, er müsse mal schlafen. Sag ich doch, Spießer.
Mal wieder bin ich aufgeregt, Fred zu treffen. Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde. Alles ist möglich. Schläge, Gleichgültigkeit, Hysterie, Tränen, Lachanfall. Er ist nicht da und nimmt mir so die Chance es herauszufinden.
Egal, es gibt Wein, eine Tanzfläche und der neue mitgenommene Begleiter ist ja auch noch da. Irgendwann sitze ich mit ihm auf einem Sofa und bitte ihn, mir ein Wasser zu holen. Mir ist ein bisschen schlecht, ich wünsche mir ein Bett und denke kurz darüber nach, mich auf der Toilette zu übergeben, um die Welt anzuhalten. Aber das macht ja keinen Spaß, also halte ich durch. Wir gehen und später wundere ich mich kein bisschen, im Schlafzimmer des neuen Bekannten zu stehen. Offensichtlich gab es gute Gründe dafür. Während ich noch versuche, mir diese zusammenzureimen, steht der fremde Mann plötzlich im Karopyjama vor mir. Ich hatte mal einen Freund, der Schlafanzugträger war und seine Schlafanzüge waren für mich das Sinnbild seiner Spießigkeit. Fluchtgedanken packen mich kurz, aber der Alkohol in meiner Blutbahn hindert mich am Losrennen. Drei Sekunden später verfalle ich in Tiefschlaf, wofür ich am nächsten Vormittag großen Respekt ausgesprochen bekomme. Ich wundere mich über alles, aber nicht darüber, dass ich den Pyjamaträger nun zu einer Wohnungsbesichtigung begleite. Wir hatten das wohl so geplant. Mein Angebot zum Minigolf spielen im Anschluss lehnt er allerdings ab, er müsse mal schlafen. Sag ich doch, Spießer.
tristesse79 - 25. Jan, 00:19
